STUDIE ZUR WARNNEHMUNG DER BEVÖLKERUNG IN BEZUG AUF DIE UMWELT AUF DEN KANARISCHEN INSELN
Diese von der Fundación Canarina in Auftrag gegebene und von Estudios Sociales Geas 7 durchgeführte Studie liefert eine fundierte Analyse der Werte, Meinungen und Einstellungen der Bevölkerung der Kanarischen Inseln in Bezug auf die Umwelt, das sozioökonomische Modell und die Herausforderungen der Nachhaltigkeit des Archipels. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für die Ausrichtung öffentlicher Politik und sozialer Maßnahmen im Umwelt- und Raumplanungsbereich dienen.
Die Studie zeigt, dass in der Gesellschaft ein breiter Konsens darüber herrscht, dass das Wachstum des Tourismus begrenzt werden muss und strukturelle Probleme wie die Wohnungsnot oder die mangelnde Berücksichtigung der Bürgermeinung bei institutionellen Entscheidungen angegangen werden müssen.
Auf der Grundlage von 409 repräsentativen Befragungen der Bevölkerung der Kanarischen Inseln und mit einem Konfidenzniveau von 95,45 %, zeichnet die Studie das Bild einer Gesellschaft mit hohem Umweltbewusstsein und tiefem Unbehagen gegenüber dem derzeitigen Entwicklungsmodell: 90 % halten eine Umgestaltung des Wirtschaftsmodells für notwendig, die Wohnungsnot festigt sich als das wichtigste strukturelle Problem im Zusammenhang mit dem Massentourismus, und mehr als 60 % haben das Gefühl, dass die Institutionen nicht auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Bürger eingehen.
Die Studie und ihre Schlussfolgerungen sind im Folgenden verfügbar.


